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Cortaillod und Paris, 8. Februar 2012 – Der Kabelhersteller Nexans Schweiz AG meldet für das Jahr 2011 einen Umsatz von CHF 289 Millionen zum Kurs der gängigen Nichteisenmetalle. Nach einem ersten schwierigen Semester ermöglichte es die Umsetzung wichtiger Projekte im Zusammenhang mit den Infrastrukturen zur Energie- und Telekommunikationsübertragung, den Rückstand bis zum Ende des Geschäftsjahres aufzuholen. Die Nexans Gruppe ihrerseits erzielte 2011 einen konsolidierten Umsatz von 6,920 Milliarden Euro zum Kurs der gängigen Nichteisenmetalle (6,179 Milliarden Euro im Jahr 2010). Die Betriebsmarge betrug 256 Millionen Euro und somit 5,6 % des Umsatzes.
Nexans Schweiz AG erzielte 2011 einen Umsatz von CHF 289 Millionen, was im Vergleich zu 2010 (CHF 280 Millionen) eine ganz leichte Steigerung bedeutet. Trotz eines wirtschaftlichen Umfeldes, das von ungewissen Märkten und einem starken Schweizer Franken geprägt war, entsprachen die Resultate von Nexans Schweiz den Erwartungen. Das Kabelwerk profitierte im zweiten Semester von zunehmenden Volumen auf den verschiedenen Märkten.
„Wir erlebten einen ausnehmend schwierigen Jahresbeginn“, erklärte Raymond Voillat, Generaldirektor der Nexans Schweiz AG. „Nebst der äusserst negativen Auswirkung des Wechselkurses beim Schweizer Franken litt die Geschäftstätigkeit darunter, dass eine wichtige Bestellung für Hochspannungskabel verschoben wurde. Dies zwang uns dazu, die Arbeitszeiten in der entsprechenden Abteilung im ersten Semester zu reduzieren. Der starke Anstieg der Volumen in der zweiten Jahreshälfte ermöglichte es uns, 2011 einen unseren Erwartungen entsprechenden Umsatz zu erzielen.“
Einsatz von Nexans beim Brand auf der Simplonstrecke der SBB
Zu den herausragenden Ereignissen des Jahres 2011 gehörte der Einsatz, den Nexans im Juni auf der Simplonstrecke der SBB leistete. In einer der beiden Röhren des Simplontunnels war ein Brand ausgebrochen. In dieser Notsituation konnte das Nexans Team sein Know-how und seine Flexibilität unter Beweis stellen.
„Wir hatten nur wenig Zeit, um die Schäden zu evaluieren, zu bestimmen, welche Kabel zu ersetzen waren, und unsere Produktionsausrüstungen in Betrieb zu nehmen“, erinnert sich Raymond Voillat. „Anschliessend wurden die in Rekordzeit hergestellten Kabel in einem besonders schwierigen Umfeld installiert und getestet. Unsere Projektteams bewiesen ihre Reaktionsfähigkeit und zeigten, dass sie in den kritischen Phasen eines solchen Ereignisses rasch Lösungen prüfen und anbieten können.“
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