Im Rahmen des Projekts zur Erweiterung des St. Jakob-Parks haben die IWB (Industriellen Werke Basel) Nexans damit beauftragt, das Trassee der 150-kV-Hochspannungsleitung anzupassen und das damit verbundene Gas-Aussendruck-Kabel neu zu verlegen.
Der Anlass für diese Erweiterungsarbeiten war der Wunsch, in der Schweiz auch nach der EURO 2008 über ein Stadion zu verfügen, das 40 000 Zuschauer aufnehmen kann. Am Schluss wird der St. Jakob-Park ausser dem 2001 eingeweihten Einkaufszentrum im Untergeschoss über ein Parkhaus für das Stadion sowie Wohnungen und Büros verfügen.
Alle diese Arbeiten erforderten eine Verlegung der bestehenden Hochspannungsleitung, während die 1968 erstellte erste Verbindung zwischen den Unterwerken Jakobsberg und Birsbrücke bereits 1999 beim Bau des Unterwerks St. Jakob-Park verschoben worden war.
Gaskabel
Der verwendete Kabeltyp ist ein Gas-Aussendruck-Kabel von 150 kV mit einem speziellen Aufbau: Drei Kabel sind zusammen durch ein Stahlrohr geführt. Das fertige System wird anschliessend bei einem Druck von 15 bar mit Stickstoff gefüllt.
Obwohl diese – 1940 in Cortaillod eingeführte – Technik bereits häufig durch Kabel mit vernetzter Kunststoffisolation ersetzt wird, haben die 1999 an der Leitung des St. Jakob-Parks durchgeführten Prüfungen keine Anzeichen einer Alterung, einer Unregelmässigkeit oder eines Qualitätsproblems erkennen lassen.
Deshalb sind die Teillängen der zwei bei der Anpassung des Trassees zu ersetzenden Verbindungen noch in der gleichen Technik ausgeführt worden.
Die detaillierten technischen Datenblätter finden Sie unter http://www.nexans.ch/e-service.
Die Herausforderung für Nexans: Sicherstellung der Stromversorgung eines Grossprojekts von architektonischer Bedeutung mit einer Technik, einer Kabelqualität sowie einem Installations-Know-how, die sich bewährt haben.
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