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Die Kabelwerke Nexans Schweiz AG verzeichneten im Jahr 2009 einen Umsatz von CHF 273 Millionen. Nach einem schwierigen ersten Semester zeichnete sich das führende Unternehmen für Kabel und Kabelsysteme in der Schweiz durch eine gute Rentabilität aus. Zurückzuführen ist diese insbesondere auf die Anpassung der Volumenschwankungen sowie die Durchführung wichtiger Projekte im Zusammenhang mit Transport-, Energie- und Telekommunikationsinfrastrukturen in der Schweiz und im Ausland. Der konsolidierte Umsatz der Nexans Gruppe 2009 beträgt 5,045 Milliarden Euro (6,799 im Jahr 2008). Die operative Marge beträgt 241 Millionen Euro und hat sich gegenüber 2008 verringert.
Nexans Schweiz erzielte 2009 einen Umsatz von CHF 273 Millionen. Gegenüber 2008 ist dies eine Reduktion von 27%. Dies ist einerseits auf eine negative Entwicklung der Märkte und andererseits auf tiefere Metallkurse, insbesondere beim Kupfer zurückzuführen. In einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld legt Nexans Schweiz sehr gute Resultate vor. „Das Jahr 2009 war von einem starken Rückgang des Volumens insbesondere auf den Kabelmärkten für Bau und Industrie geprägt“, erklärt Raymond Voillat, Generaldirektor von Nexans Schweiz. „Dank einer ganzen Reihe zielgerichteter Aktionen haben wir uns diesen Schwankungen angepasst.“
Drei Standorte – drei Gesichter im Jahr 2009
Die drei Produktionsstandorte von Nexans Schweiz – Cortaillod (NE), Cossonay (VD) und Breitenbach (SO) - die in verschiedenen Marktbereichen tätig sind, schrieben 2009 unterschiedliche Firmengeschichte. Dank den Energie- und Glasfaserkabelmärkten war der Standort Cortaillod gut ausgelastet. Trotz einem recht gefüllten Bestellportfolio Anfang Jahr nahm die Tätigkeit des Werks in Cossonay, dem weltweiten Kompetenzzentrum für die Entwicklung und Herstellung von Zubehör für Hochspannungsnetze, zum Jahresende hin stark ab. Der Standort Breitenbach, der Kabel für das Bauwesen und die Industrie herstellt, war von der Krise in diesen Aktivitätsbereichen stark betroffen. Die Nachfrage nach Exportprodukten und insbesondere Kabeln für Windkraftwerke und Maschinen ging infolge der schwierigen Wirtschaftslage stark zurück. Um den Bestellrückgang aufzufangen, musste die Direktion im April 20 Mitarbeitende entlassen. Zudem musste sie sich dazu durchringen, in Breitenbach bis im November Kurzarbeit einzuführen. „Dank den Schweizer Märkten liess sich eine schwerwiegendere Krise vermeiden“, erklärte Raymond Voillat. Dieser freut sich sehr über den Aufschwung, der seit Dezember 2009 im Industriebereich feststellbar ist.
Für 2010 Grossprojekte in Sicht
Nexans Schweiz blickt optimistisch in die Zukunft. Verschiedene Grossprojekte sind im Gang. So hat das Unternehmen mit der ABB Schweiz einen „schlüsselfertigen“ Vertrag über 16 Millionen Schweizer Franken abgeschlossen. Dieser betrifft die Ausrüstung der neuen Zentrale, die zum Pumpspeicherwerk der Kraftwerke Linth-Limmern in der Ostschweiz gehört. Im Rahmen dieses Projekts wird Nexans mit der Planung, Herstellung, Lieferung, Einrichtung, Anschliessung und Inbetriebnahme von rund 30 km Hochspannungskabel beauftragt. „Die Erfahrung unserer Teams im Bereich der 380 kV-Kabelprojekte ermöglichte es uns, auf die Bedürfnisse unseres Kunden ABB einzugehen“-, erklärte Raymond Voillat. „Die Beherrschung komplexer Installationstechniken unter ausnehmend schwierigen Bedingungen stellte einen weiteren entscheidenden Faktor dar. Mit diesem Projekt positioniert sich Nexans mehr denn je als Global Player im Bereich der Energieinfrastruktur, der vollständige Lösungen von der Planung bis zur Inbetriebnahme liefert.“
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